Tiergestützte Pädagogik

Die Tiergestützte Pädagogik baut auf den Erfahrungen der Tiergestützten Therapie auf. Die Übergänge zwischen tiergestützter Therapie und Pädagogik sind daher fließend.

Geschichte der tiergestützten Pädagogik

In den 1960er Jahren entdeckte der amerikanische Kinderpsychotherapeut Boris M. Levinson zufällig während einer Therapiestunde die Wirkung seines Hundes, der zwischen ihm und einem Kind vermittelte und Levinson so erstmals Zugang zu diesem Kind verschaffte. Levinson hatte in seiner Praxis oft mit Kindern zu tun, die Störungen in ihrem Gruppenverhalten zeigten. Er bemerkte, dass Kinder viel besser ansprechbar waren, wenn sein Hund zugegen war. Diese Erfahrung veranlasste ihn, Tiere in sein Behandlungskonzept einzubeziehen.

In den letzten Jahren haben sich Tiere als therapeutische Helfer auch in Deutschland etabliert. Es ist bekannt, dass Tiere als Co-Therapeuten eingesetzt werden. Auf diesem wissenschaftlich fundierten Ansatz basiert auch die Tiergestützte Pädagogik, die in Deutschland noch in den Anfängen steckt.

Inhalte der Tiergestützten Pädagogik

Die tiergestützte Pädagogik nutzt die positive und einmalige Wirkung der Tiere als unterstützenden und fördernden Faktor bei der Erziehung und Bildung.

Die Verknüpfung mit der Bewegungsförderung beinhaltet die Chance, die Kinder und Jugendlichen für körperliche Aktivität zu begeistern.

Tiere bieten den Kindern Nähe und Heimat, aber auch die Möglichkeit, Verantwortung und Sozialverhalten zu erlernen, zu üben und zu festigen.